Wie Golem.de heute berichtet, ergab eine Studie des Gelsenkirchener Instituts für Arbeit und Technik, daß fast ein Drittel aller IT-Projektmitarbeiter chronisch erschöpft sind. Als Gründe werden hierfür eine "zunehmende Arbeitsverdichtung" bei Projektarbeiten, "widersprüchliche Anforderungen" sowie eine oftmals schlechte Mitarbeiterführung genannt.
Aus meiner Sicht lassen sich diese drei Punkte noch einmal verdichten. Man nennt es Frustration, was der einzelne Mitarbeiter dann empfindet und frustrierte Mitarbeiter liefern selten exzellente Ergebnisse.
Wie
Heise.de heute berichtete rollt eine Abmahnwelle derzeit durch das Land.
Betroffen sind Betreiber von Websites, die Liedtexte auf Ihren Sites veröffentlicht hatten. Die Abmahnungen wurden von Pascal Tavanti, Mitarbeiter der Kanzlei Wollmann und Partner aus Berlin (www.wollmann.de), vermutlich im Auftrag des Monopol Verlages (www.meiselmusik.de) versandt. Die angeschriebenen Personen sollten eine Unterlassungserklärung abgeben und die Kosten in Höhe von etwa 1.600 Euro pro veröffentlichtem Songtext tragen.
Der Unmut der Internet-Gemeinde ließ nicht lange auf sich warten. Das Gästebuch der Band "Keimzeit" (www.keimzeit.de) wurde regelrecht mit Unmutsäußerungen von Fans oder nun Ex-Fans überhäuft.
Eine bereits fortgeschrittene Abmahnung gegen den Betreiber von rockpage.de wurde hier dokumentiert, ein weiterer Artikel in einer Netzzeitung findet sich hier.
Betroffene sollten sich an www.abmahnwelle.de oder www.abmahnung.de wenden.
Mir persönlich erschließt sich nicht, wie sich pro veröffentlichtem Songtext ein Schaden von 50.000 Euro berechnen läßt, um darauf basierend Kosten in Höhe von 1.600 Euro zu fordern.
Perversität der neuen Welt: IBM verkaufte seine PC-Sparte vor nicht allzulanger Zeit an Lenovo, und realisierte damit einen Gewinn von ca. 1.000.000.000 Dollar (leserlich: eine Milliarde Dollar). Um diesen Gewinn möglichst nicht versteuern zu müssen, muß er binnen eines Jahres reinvestiert werden.
Dazu hat man sich etwas bei der IBM etwas ganz schlaues einfallen lassen: Man reinvestiert die Milliarde in den Aufbau eines neuen Standortes in Osteuropa und schließt dafür zwei alte Standorte, nämlich Schweinfurt und Hannover, in Deutschland.
An diesen Standorten befindet sich der Business-Services Bereich, der an sich hochprofitabel arbeitet, aber aufgrund des Steuersparmodells eben weichen muss.