Heute Abend war Christoph Maria Herbst zu Gast bei Stefan Raab. Mein Lieblingszitat aus dieser Begegnung war als Herbst zu Raab sagte: "Du bist Deutschland, ich die Karibik".
Das Wichtigste jedoch waren die Neuigkeiten zu Stromberg. Der sympathischste Chef im deutschen Fernsehen wird in einer dritten Staffel wieder kommen. Die Dreharbeiten sollen im Oktober 2006 beginnen, gezeigt werden soll die Reihe dann im Januar/Februar 2007.
Zwischendurch wird Pro7 vermutlich noch mal die ersten beiden Staffen wiederholen. Wer nicht so lange warten möchte kann sich ab morgen auch die zweite Staffel auf DVD besorgen.
Europa lernt dazu. Seit kurzem laden Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, und Margot Wallström, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, alle Europäer zum Meinungsaustausch auf eine neu gegründete Plattform ein.
Im Klartext: Es gibt jetzt ein Forum, mit dem der Bürger einen direkteren Draht in die europäischen Institutionen hat.
Ich wünsche mir, daß es nicht nur Politikmarketing ist. Die EU Führung weiß seit der Ablehnung des Referendums letztes Jahr in mehreren Mitgliedsländern, daß sie ein Problem mit der öffentlichen Wahrnehmung der "EU" (wofür der Begriff in welchem Zusammenhang auch stehen mag) hat. Entweder packt man die Sorgen der Bürger an (dazu muß man wissen, wo den Bürger der Schuh drückt -> Forum), oder man möchte einfach nur das Marketing verbessern um die gleichen Entscheidungen besser verkaufen zu können.
und zeigt der Konkurrenz mal wieder, wie man etwas richtig macht. Leider sind die Informationen zu deutschen Werten noch nicht so zahlreich, aber wenn man mal sieht welche Informationen hier nach Google-Manier wieder in Relation zueinander gesetzt werden ist das einfach fantastisch. Selbst ansehen!
Leider ist noch nicht abzusehen, ob und wann das Angebot auf Deutsch verfügbar sein wird. Aber bis heute wusste man auch nicht, daß es dieses Produkt überhaupt geben sollte. Google überrascht eben gerne...
gab es bei der Wahl zum Stadtverbandspräsidenten des Stadtverbands Saarbrücken am 12. März 2006. Im Radio hörte ich morgens noch den Aufruf, man solle doch zur Wahl gehen. Man habe mit viel Aufwand die Direktwahl ermöglicht, nun solle der Bürger doch zeigen, daß er auch abstimmen möchte.
Um ehrlich zu sein, ich habe mit einer solch geringen Wahlbeteiligung gerechnet. Kaum jemand weiß, was ein Stadtverbandspräsident tut. Daß die Kandidaten kaum jemand kennt ist auch nicht gerade förderlich. Worüber sollen die Leute also abstimmen, wenn sie nicht mal genau wissen wen und warum sie einen davon wählen sollen?
Womit ich mal wieder eine Bestätigung für meine These bekam , daß die Menschen in Demokratien vor allem das wählen, was sie kennen. Mehr Publicity, mehr Stimmen.
Eine spontan an dem Tage von mir durchgeführte Umfrage (nicht repräsentativ
) bestätige mein Urteil übrigens...
Franz Müntefehring ist der Meinung, man solle privat vorsorgen um als Rentner nicht in kurzen Hosen dastehen zu müssen. Vor kurzem noch beschwerte sich die Regierung bei ihrem Wahlvieh, daß man doch bitte mehr konsumieren müsse anstatt jeden Euro auf die hohe Kante zu legen.
Was denn nun, sparen für die Rente oder konsumieren für die Wirtschaft? Am besten beides, geht nur eben nicht.
Seitliche Anmerkung des Kommentators: Wenn man's genau betrachtet möchte doch fast jeder als Rentner in kurzen Hosen, also da wo's mächtig warm ist rumstehen, aber das ist eine andere Geschichte...