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Ich habe noch nie

Diesel für 1,20 Euro pro Liter getankt. Da wird's heute wohl eine Premiere geben. Nach Feiern ist einem dabei aber nicht.

Super Plus habe ich heute morgen an einer Tankstelle für 1,48 Euro pro Liter gesehen. So unrealistisch und fern sind die von einigen Experten für dieses Jahr vorhergesagten 1,70 Euro pro Liter also nicht mehr.

Belastungssituation von IT-Beschäftigten

Das Institut Arbeit und Technik in Gelsenkirchen hat in einer Studie die Belastungssituation von IT-Beschäftigen unter die Lupe genommen.

Auf den Punkt gebracht:

  • Wissensarbeit im IT-Bereich ist keineswegs so gesund, wie lange Zeit vermutet. Widersprüchliche Arbeitsanforderungen, überlange Arbeitszeiten und Leistungsdruck machen zunehmend mehr IT-Spezialisten krank.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den untersuchten Softwareentwicklungs- und -beratungsprojekten litten bis zu viermal häufiger unter psychosomatischen Beschwerden wie chronischer Müdigkeit, Nervosität, Schlafstörungen und Magenbeschwerden als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland.
  • Stressphasen von mehr als 8 Wochen führten zu einer Zunahme chronischer Erschöpfung – einem Frühindikator für Burnout –, rund 40% der Befragten wiesen deutliche Anzeichen dafür auf. Etwa 30% hatten zudem Probleme damit, sich zu erholen.
  • Maßnahmen auf der Organisations- und Führungsebene der Unternehmen sind notwendig, um hier Abhilfe zu schaffen.

Die komplette Studie kann gibt es auch als PDF zum Download.

"Experte": Google Earth gefährdet WM-Sicherheit

Heise.de berichtet über einen "Sicherheitsexperten", der meint, daß Google Earth aufgrund seiner Auflösung die WM-Sicherheit gefährdet. Google Earth biete die Möglichkeit Positionen bis auf etwa 20 Meter genau zu bestimmen und direkt die Geokoordinaten zum Abschuß von Raketen zu verwenden um damit Veranstaltungsorte der WM zu treffen.

Auf die Idee, daß man auch mit einem handelsüblichen GPS-Empfänger neben einem Stadion die Information abrufen kann, kam der Experte offenbar nicht.

Am besten trägt man die Spiele nur noch an einem geheimen Ort aus. Zuschauer sind nur noch in Kleinstgruppen zu maximal 10 Leuten zugelassen und da der Austragungsort ja geheim ist, werden diese mit schwarzen Säcken über dem Kopf dorthin verbracht, aber erst nachdem sie auf Peilsender untersucht wurden...

Urheberrechtsnovelle: Franktionsübergreifende Standardantwort?

Carsten war nicht der einzige, der mal bei Abgeordneten nachgefragt hat, wie diese zur kommenden Urheberrechtsnovelle stehen. Und er war auch nicht der einzige, der eine Antwort bekommen hat.

Das komische daran ist, daß beide Antworten sich bis auf ein paar kleine Details gleichen. Die Antworten sind sich also nicht ähnlich, sie sind quasi deckungsgleich.

Das noch komischere daran ist, daß die Antworten von Politikern unterschiedlicher Fraktionen kamen. Zum einen kam eine Antwort von Annette Hübinger, CDU Neunkirchen/Saarland, zum anderen von Ortwin Runde von der Hamburger SPD.

Die eigentliche Frage, die sich nun stellt ist: Vom wem stammt dieser Brief im Ursprung und welche Meinung haben die angeschriebenen Politiker selbst? Oder haben sie keine eigene Meinung zum Thema? Dann allerdings würde ich nicht verstehen wie man einem Gesetz, zu dem man keine eigene Meinung hat, zustimmen oder es ablehnen wollte.

Update: Auch Andreas und Marcus haben das Thema zum Thema gemacht.

Urheberrechtsnovelle: Fragt eure lokalen Politiker

Fragt eure lokalen Politiker (allen voran die Bundestagsabgeordneten), wie sie zu Gesetzesvorhaben wie der neuen Urheberrechtsnovelle stehen. Carsten hat genau das getan und seine Antwort veröffentlicht. Wenn euch die Antwort nicht gefällt, fragt noch einmal nach. Fragt nach, bis ihr konkrete Aussagen habt. Bleibt sachlich. Wendet euch an die Politiker, die direkt oder indirekt Einfluss nehmen können. Belegt eure Aussagen mit objektiven Gründen. Begreift euch als Chef des Ladens "Deutschland", denn du bist Deutschland :-).

Warum antwortet man als Politiker(in) auf eine simple Frage zweieinhalb Seiten lang ohne eine konkrete Aussage zur eigenen Position? Damit man später nicht darauf festgenagelt werden kann? Und die Antwort auf eine Email von Carsten kam per Post zurück, nicht etwa per Email.

Im Bezug auf die digitale Demokratie haben unsere Volksvertreter (grob pauschalisiert, ich weiß) noch Nachholbedarf. Das gilt es zu ändern. Aber bitte dringend, denn entscheiden über die digitale Zukunft werden sie jetzt schon - obwohl sie sie nicht begreifen.

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