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Geek Einkaufsparadies

Real-Märkte haben sich in der Vergangenheit ja schon öfter in die erste Reihe gestellt, wenn es darum ging technische Neuheiten in Verbrauchermärkten einzuführen. Ich denke dabei zum Beispiel an die Selbstbedienungskassen, bei denen der Kunde seinen zu bezahlenden Krempel selbst scannt und per Karte zahlt, um dabei vermeindlich Zeit zu sparen. In wirklichkeit spart Real dabei eigentlich nur Kassenpersonal, aber sei's drum. 

Jetzt habe ich allerdings in einem Real ein richtig nettes technisches Spielzeug gesehen: Eine Obstwaage, die selbst erkennt, welches Obst man ihr auflegt.

Man geht mit seiner Lieblingsvitaminbombe also zur Waage und legt sie auf die Metallwaage. Ein zuerst leeres Display zeigt dann die erkannte Obstsorte an (oder mehrere, wenn es nicht eindeutig feststellbar ist) und man muss nur noch auf dem Touchscreen das richtige Grünzeug auswählen. Daraufhin bekommt man einen Barcode-Aufkleber für die Kasse.
Funktioniert hat das problemlos. Gut, mit Bananen gibt's ja nicht so viel Verwechslungsgefahr. Gelb und länglich eben.

Da macht das Obst kaufen doppelt so viel Spaß. Das blöde ist, man muss all das gekaufte Obst irgendwann auch noch essen.

Wahl-O-Mat in MV, die 2.

Wie ein Sprecher der CDU mittlerweile einräumte, hat man sich unter den beiden großen "Volksparteien" wohl abgesprochen bei der Ablehnung des Wahl-O-Mat. Man hörte es gäbe zu viele Fragen im Katalog, die sich nicht mit Ja oder Nein beantworten ließen und eine differenziertere Antwort verlangen. In anderen Worten: Sie stehen mit dem Rücken zu Wand, wenn man die ganze heiße Lust aus der Antwort nähme und ihre Antworten auf ein simples "Ja" oder "Nein" zurückführt.

Super, Jungs. Sowas nennt man in der Wirtschaft auch "Kartell" und man tut alles, damit es nicht entsteht. Der Dumme dabei ist nämlich der Kunde respektive in diesem Falle der Wähler.

Diese Haltung wäre für mich, wenn ich dort wählen dürfte, auch eine klare Ablehnung dieser Parteien wert.

Kein Wahl-O-Mat für Mecklenburg-Vorpommern

CDU und SPD in Mecklenburg-Vorpommern haben eine Zusammenarbeit mit dem Wahl-O-Mat abgelehnt. Sie möchten gewählt werden, vorher aber bloß nicht zu viel verraten? Für diese Einstellung haben die beiden großen "Volksparteien" die goldene Himbeere der Demokratie verdient.

Goodbye RTL

RTL hat heute bekannt gegeben, daß ab 2007 monatlich 3,50 Euro für die RTL Programme zu berappen sind.

Na, na, RTL? Überschätzen wir hier die Wertigkeit der eigenen Inhalte nicht etwas? Für solche Strassenfeger wie GZSZ, RTL Aktuell, Exclusiv, Explosiv, Extra, Medicopter 117 und sonstigen Restmüll, unterbrochen durch Reklame Verbraucherinformationen, auch noch Geld bezahlen?

Ende 2007 wird sich gezeigt haben, wie viele Zuschauer dem lustigen Hausfrauensender aus Kölle treu bleiben, ob sich RTL weiterhin als Free-TV bezeichnet und welche Argumente ihnen dann noch gegen die öffentlich-rechtlichen Gebührenvernichter einfallen.

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