Automatischer Shutdown für Linux Server

So ein Server zu hause ist praktisch. Er ermöglicht den Austausch von Dateien, automatische Backups, viel Plattenplatz an einem zentralen Ort und je Anforderungen der Benutzer auch weitere Dienste. Allerdings hat ein solcher Server, gerade wenn er zu Hause steht, oftmals eine Einsatzdauer von maximal 4-8 Stunden am Tag. Aus Bequemlichkeit laufen die meisten Home Server dennoch 24 Stunden täglich durch. Im Leerlauf verbraten diese Rechner dann zwischen 30 und 300 Watt für nichts. Rechnet man diese Leistung auf einen Monat oder gar ein Jahr hoch stellt man fest, daß man für das Geld lieber etwas anderes getan hätte. Bei einem Leerlauf von 16 Stunden und 100 Watt Leistung kommt man auf etwa 100 Euro Stromkosten im Jahr - für nichts. ...

16. Januar 2007 · 3 min · 461 words · Marco Gabriel

Virtuelle Screens unter Linux im Textmodus

Nicht jeder Linux-Server hat und braucht eine grafische Oberfläche. Denken wir nur an die ganzen entfernt stehenden Rootserver, die ja mittlerweile aufgrund des Preisverfalls praktisch für jeden erschwinglich sind. Eine grafische Oberfläche ist hier normalerweise nicht notwendig und auch nur in Ausnahmefällen installiert, die freien Ressourcen gibt man meist besser dem Server zum Erfüllen seiner eigentlichen Aufgaben. Auch auf solchen Servern kommt es vor, daß man Programme startet, die voraussichtlich lange laufen werden, und auch dann weiter laufen wenn die ssh-Verbindung getrennt wird. Normalerweise werden die vom User gestarteten Prozesse vom System beendet, wenn die Verbindung getrennt wird (und sei es nur, weil das Timeout der Fritzbox mal wieder nach 10 Minuten die Verbindung automatisch trennt). Kommt man an den Platz zurück und loggt sich wieder ein, so darf man von vorne beginnen. Oft kann man nicht mal wirklich sagen ob der Prozess regulär beendet wurde weil er seine Arbeit beendet hat oder ob das System ihn beendete. ...

24. Januar 2006 · 2 min · 404 words · Marco Gabriel

Defekte Nummerierungen in Word reparieren

Automatische Nummerierungen sind ja eine feine Sache so lange sie funktionieren. Word hat allerdings schon seit Jahren nicht unerhebliche Probleme damit, vor allem weil sämtliche Zusammenhänge programmintern bleiben und keine Reparatur ohne weiteres möglich ist. Neben einigen im Internet kursierenden Lösungen habe ich eben noch eine weitere entdeckt, mit denen man gebrochene Nummerierungen reparieren kann: Man bediene sich OpenOffice (getestet mit 2.0.3) und öffne das defekte Word-Dokument. Danach geht man in die Formatvorlagen, ändert sie leicht ab und speichert danach das Dokument wieder als Word-Dokument ab. Wenn man es nun wieder mit Word öffnet, sind die Nummerierungen wieder in Ordnung. ...

22. Januar 2006 · 1 min · 108 words · Marco Gabriel

Python Scripte mit PyInstaller als .exe verteilen

Wozu der Aufwand? Es kommt der Tag, an dem man seine Python Scripte ausserhalb seiner Entwicklungsumgebung einsetzen möchte. Von anderen Programmiersprachen kennt man die Möglichkeit, die Programme zu compilieren und diese unter Windows als ausführbare .exe oder .dll Dateien zu verteilen. Compilieren im eigentlichen Sinn lässt sich ein Python Script nicht. Man kann jedoch Python Scripte auch in .exe verwandeln und diese verteilen. Der Grund dafür kann sein, daß man nicht überall eine installierte Python-Umgebung voraussetzen möchte oder auch um seinen Quellcode gegen neugierige Blicke oder Änderungen zu schützen. In diesen .exe-Dateien wird dann neben dem Script noch eine Python-Laufzeitumgebung und benötigte Bibliotheken mit eingepackt, so daß alle benötigten Bestandteile dabei sind und das Programm sofort auf dem Zielrechner ausführbar ist. ...

2. Januar 2006 · 4 min · 782 words · Marco Gabriel

PureFTPd - ein schlanker FTP Server - virtual style

Wer bisher gerne einen kleinen, schlanken und sicheren FTP Server auf seinem Linux-Host einsetzte griff meist zu VSFTPd. Der ist zwar nett, ich fand aber PureFTPd kürzlich netter. Überzeugt hat mich vor allem ein Feature: Datenbankanbindung. Authentifiziert werden kann gegen MySQL, PostgreSQL oder auch LDAP. Wer gerne gegen ein anderes Backend authentifiziert, schreibt ein Plugin für die bereits implementierte Schnittstelle. Experimentell beherrscht PureFTPd auch eine TLS-Verschlüsselung. Betreibt man nun einen Server, auf dem sowieso eine Datenbank für alle Nutzerdaten eines Postfix-Mailservers läuft, so kann man sich eine Menge Verwaltungsarbeit sparen indem man die FTP Logins gleich mit über diese Nutzerdatenbank abwickelt. ...

30. Januar 2006 · 1 min · 131 words · Marco Gabriel