Wie ich kürzlich schon schrieb, möchte ich eine Artikelserie über das Python Web Framework Django starten. Anfangen möchte ich dabei mit der Installation des Framework auf einem Linux Server, welches wohl auch die am meisten verwendete Kombination sein dürfte.
Django wurde urspünglich als Grundlage eines kommerziellen Backends (Ellington) für eine Onlinezeitung entwickelt und im Juli 2005 als Open Source unter einer BSD Lizenz veröffentlicht. Die Kernkomponenten des Frameworks sind:
Objektrelationale Definition der eigenen Datenmodelle Eine eingebaute Administrationsoberfläche für alle Datenmodelle, auf eigene Bedürfnisse anpassbar in Funktion und Design Elegante, saubere, aussagekräftige URL Definitionen, keine kryptischen Zahlenkolonnen die sich niemand merken kann (Suchmaschinen und Leser danken!) Eigene, leicht zu erlernende und sinnvolle Template-Sprache (inklusive Vererbung von Templates) Caching ist bereits eingebaut, aber nur wenn man es möchte und für welche Teile man es möchte Internationalisierung von Webprojekten wird direkt unterstützt Um diesem Beispiel folgen zu können benötigt man natürlich auch ein paar Dinge. Zum Beispiel sollte man einen Linux Server haben, Python sollte bereits installiert sein und Grundkenntnisse darin sollte man auch haben. Zumindest hilft es ungemein, die Beispiele ein wenig zu verstehen. Wenn man nicht sicher ist, ob Python bereits installiert ist oder welche Version installiert ist, kann man dies mit einem python -V herausfinden. Django selbst benötigt mindestens Python 2.3, welches man in jeder aktuellen Distribution vorfindet. Unter Debian Stable (Sarge) ist es auch schon die Version 2.3, und Sarge ist nun nicht gerade für die neuesten Pakete bekannt. Unter Debian Testing (Etch) ist mittlerweile die sogar weiter verbreitete Python 2.4 zu bekommen.
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