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Serendipity? Darum!

Warum dieses Blog auf Serendipity läuft? Aus meiner Sicht gibt es dafür ein paar gute Gründe, die ich gerade in den letzten Tagen noch mal bestätigt bekam.

  • Das Online-Update für Plugins (SPARTACUS) ist genial. Plugin auswählen und installieren, danach konfigurieren und die Funktion ist verfügbar. So zum Beispiel kann ich nun Einträge per Email ins Blog schicken.
  • Sauberer Code und eine gute API, was Anpassungen leicht macht. Die Email-to-Blog-Funktion habe ich zum Beispiel angepasst, so daß auch Email-Anhänge außer Bildern nun decodiert und im Eintrag bereitgestellt werden. Dank gutem Code war das eine Sache von weniger als 10 Minuten.
  • Einfache Installation durch leichte Menüführung. Ich mußte ein zweites Blog installieren, was innerhalb weniger Minuten zu erledigen war.
  • Die vielen guten bereits vorhandenen Plugins. Ein Plugin sort seit kurzem dafür, daß sich jeder Eintrag mit Hilfe von Babelfish durch nur einen Klick jetzt in Französisch und Englisch übersetzen läßt.
  • Gerade eben zum ersten Mal getestet, aber noch nicht Live in einem Eintrag verwendet: Die Möglichkeit, Picasa-XML-Fotoalben zu verwenden. Super Sache, das.
Wer also den Umstieg auf ein neues System plant, der sollte sich Serendipity ruhig mal ansehen. Es geht ja schnell... :-)

Bounty County: Prämien für Open Source Erweiterungen

Auf der Website von bountycounty.org werden für bestimmte Erweiterungen von bestehenden freien oder Open-Source Projekten Prämien ausgelobt, wie auch Golem.de berichtet. Man kann sich nicht nur zu Projekten melden um die Prämie zu kassieren sondern auch eigene Prämien für Erweiterungen ausschreiben.

So kann man Beispielsweise für das Programmieren einer Traffic Shaping Erweiterung für Cherokee (einen Open Source Webserver) die Summe von 500 Dollar einstreichen. Die derzeit höchste Summe, 4500 Dollar, wurde auf ein Speicheranalyse-Tool für Gnome ausgeschrieben. Darauf hat sich zwar schon jemand beworben, aber es warten auch noch ein paar andere Projekte über 2000 Dollar auf freiwillige :-). Und gerade nach Weihnachten könnte so mancher Geselle ein paar weitere Euro in der eigenen Börse brauchen...

Einfache und kleine Installer mit 7-Zip selbstgebaut

Es muß nicht immer ein ausgewachsener Installer mit NSIS oder ähnlicher Software sein. Wenn man einfach nur eine Sicherheitsabfrage ("Software XYZ jetzt installieren?") haben möchte und anschließend die Setup.exe nach dem Entpacken des Distributionsarchivs automatisch aufgerufen werden soll, so kann man dafür auch 7-Zip nehmen.

SevenZip ist ein Packer/Archiver, der sowohl eine Commandline-Version wie auch einen eigenen File-/Archivmanager mitbringt. Wer schon einmal über die Dateiendung 7z gestolpert ist, kennt den 7-Zip bereits. Der verwendete Algorithmus ist LZMA, welcher eine deutlich höhere Kompression als *zip erreicht.

Angenommen, man hat ein Verzeichnis mit vielen Dateien (mydir) und einer Setup.exe. Daraus möchte man eine einzige Datei machen, nämlich eine kleinere Setup.exe.

  1. Man komprimiert das Verzeichnis mittels 7-Zip zuerst einmal mit höchster Kompression (Ultra) in eine Datei (z.B. mydir.7z). Am bequemsten geht das direkt im Explorer, rechte Maustaste auf das Verzeichnis, "Zu Archiv hinzufügen".
  2. Eine config.txt muss erstellt werden, in der man dem Self-Extractor beschreibt, was er beim entpacken noch tun soll. Diese Datei muß UTF-8 codiert vorliegen und kann zum Beispiel folgenden Inhalt haben:
    ;!@Install@!UTF-8!
    Title="Installer"
    BeginPrompt="Do you want to install this fancy Software?"
    RunProgram="mydir\Setup.exe"
    ;!@InstallEnd@!

  3. Nun fügt man die Einzelteile zu einem gesamten, selbstextrahierenden Archiv zusammen. Dafür wird der copy-Befehl in der Commandline herangezogen:
    copy /b c:\Programme\7-Zip\7zS.sfx + config.txt + mydir.7z mydir_installer.exe

Danach sollte man eine "mydir_installer.exe" im entsprechenden Verzeichnis finden, die dann

  • sehr klein ist im Vergleich mit einem entsprechenden Zip-Archiv,
  • den eigenen Inhalt selbst extrahiert und anschließend die Setup.exe aus "mydir" startet
  • und vor dem Start sogar noch mal fragt, ob der Benutzer das wirklich tun möchte.
Voilà. Möchte man Software per Download verteilen, ist das sicher eine gute Alternative zu kompletten Installer-Archiven.

Tanze Samba mit mir

Samba unter Linux ist an sich eine feine Sache, wenns denn funktioniert.

Heute hat's mich böse gemacht, denn immer wenn ich ein bestimmtes Backup-Laufwerk (auf einem anderen Rechner) mountete, war plötzlich der Mountpoint verschwunden. Einfach weg. Man konnte weder in das Verzeichnis rein wechseln, noch wurde es angezeigt. Anlegen konnte man es auch nicht, denn es existierte ja bereits und war nach Angabe von "mount" auch bereits eingehängt. Nach einem "umount" war dann der Mountpoint wieder da, aber das Netzlaufwerk natürlich auch nicht mehr erreichbar.

Dieses Spielchen konnte ich dann von mehreren Rechnern aus wiederholen. Und nun finde einen solchen Fehler...

Andere Shares im Netz konnte ich mounten, nur dieses eine nicht. Und dabei handelte es sich sogar um eine ganz normale Freigabe eines XP-Rechners. Einige Nachforschungen später stellte ich fest, daß unter XP das komplette Laufwerk mit NTFS formatiert und die Komprimierung eingeschaltet war.

Eine zum Test angelegte Freigabe auf diesem Rechner, die jedoch auf einer unkomprimierten Partition lag, konnte ich problemlos einhängen.

Da frag ich mich allerdings, was die Komprimierung eines Laufwerks mit seiner Freigabe im Netz zu tun hat...

Google Analytics

Google hat so manchen freien Service für Webworker. Jetzt spielen sie auch Statistikgenerator. Und man kann sich vorstellen, wenn google etwas macht, dann richtig. Unter http://www.google.com/analytics/ kann man sich einen Überblick verschaffen.

Google Analytics tells you everything you want to know about how your visitors found you and how they interact with your site. You'll be able to focus your marketing resources on campaigns and initiatives that deliver ROI, and improve your site to convert more visitors.

Im Internet ist die Welt ein Dorf, aber wer wohnt eigentlich neben mir?

Wer GeoURL noch nicht kennt, sollte mal einen Blick darauf werfen. Im Gegensatz zu normalen Suchmaschinen wird nur ein speziell auf der eigenen Website einzufügendes Meta-Tag ausgewertet, das die GPS-Position des Bloggers/Seiteninhabers/Serverstandorts angibt. Damit kann man also nicht die Inhalte, sondern den Standort erfassen.

Basierend auf dieser Information zeigt GeoURL dann auch an, wer in unmittelbarer Nähe wohnt. Wer zum Beispiel meine gelisteten Nachbarn im Meatspace sehen möchte, der klicke den folgenden GeoURL Link:

GeoURL

XBox 360 in Japan 122 Euro günstiger

In Japan kostet die XBox 360 Premium im Vergleich zu Europa 122 Euro weniger. Im Land der aufgehenden Sonne wird die Premium Version für umgerechnet 279 Euro verkauft während sie in Europa 399 Euro kostet.

Die Core Version (ohne Festplatte u.a.) wird in Japan erst gar nicht angeboten. Trotz des Preises liegt die XBox dort wie Blei im Regal weil viele Spiele nicht rechtzeitig fertig wurden, so die Analyse von heise online.

Browser-Tabs vom 14.12.2005

  • BeautifulSoup ist eine Python-Lib zum schnellen zerlegen von HTML Seiten (oder auch XML-Dateien). Das schöne daran ist das schöne darin: Auch unsaubere Seiten werden klaglos richtig geparsed.
  • Twill ist eine simple Python-Lib zum Testen von Websites. Einfache Befehle zum Navigieren, zur Cookie-Behandlung und Form-Funktionen sind implementiert.
  • JoJoThumb erzeugt Thumbnails aus vorhandenen Bildern und erstellt daraus HTML-Übersichten. Dabei ist das Teil so frei konfigurierbar und scriptbar wie kein anderes. Freeware.
  • Von USB Stick booten, kleine Einführung in Deutsch
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