Ubuntu 8.10 auf dem Desktop

Sunday, October 19. 2008

Auf dem Desktop meines Rechners habe ich nun mal von Ubuntu 8.04 auf die noch unfertige 8.10 aktualisiert.

Obwohl noch nicht alles rund läuft, bin ich davon recht begeistert. Die 3D Effekte funktionieren leider nach dem Upgrade noch nicht wieder, ansonsten hat mit Gnome 2.24 und etlichen Detailverbesserungen Ubuntu wieder mal einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht.

Mit jedem Release wird Linux auf dem Desktop brauchbarer, auch wenn ich vermutlich auf absehbare Zeit noch nicht komplett auf Windows werde verzichten können.

Defined tags for this entry: , , , , ,

Warum defekte Platten unter Linux nicht mit dd gesichert werden sollten

Thursday, June 5. 2008

Was tun wenn die Festplatte lustige Geräusche mach oder bereits Daten verloren hat, weil die Harddisk defekte Sektoren hat?

Das allseits beliebte dd zum Erstellen von Festplattenimages ist tut bei funktionierenden Festplatten seinen Dienst, bei Platten mit defekten Sektoren jedoch führt dd zu unbrauchbaren images. Aber warum und was passiert dabei genau?

dd bs=4096 conv=noerror,sync if=/dev/hda of=/mnt/server/imagedatei.img

dd liest blockweise (4096 Bytes) die Daten von der Festplatte /dev/hda, macht auch weiter wenn es auf Fehler trifft, füllt den Block mit Nullbytes auf 4096 bytes auf, falls er kürzer ist, und schreibt diese Dateien gleichzeitig in 4096 Byte Blöcken nach /mnt/server/imagedatei.img. Fatal ist, wenn Blöcke nicht lesbar sind. In dem Falle bricht dd zwar nicht ab, weil conv=noerror angegeben wurde, aber es liest keine Daten ein und schreibt auch keine Daten in das Image.

Die Fehlerhaften Blöcke fehlen im Zielimage also komplett, weshalb die danach folgenden Sektoren nach vorne verschoben sind und das Filesystem somit Schwierigkeiten haben dürfte, die Daten richtig wieder zu finden.

Defekte Platten mit dd sichern funktioniert nicht.

Stattdessen sollte man für Festplatten mit defekten Sektoren GNU ddrescue nehmen (nicht zu verwechseln mit ddrescue). Je nach verwendeter Distribution ist GNU ddrescue direkt mit apt-get oder yum zu installieren. Bei Debian z.B. mit apt-get install gddrescue, bei anderen Distributionen auch als dd_rescue bezeichnet.

Auch GNU ddrescue erstellt ein Image von der Festplatte, geht dabei jedoch einen anderen Weg:

  • Es liest zunächst alle problemlos lesbaren Daten, um so viel wie möglich zu retten bevor die Festplatte möglicherweise stirbt
  • Danach liest es mehrfach die defekten Sektoren und versucht auch dort die Daten zu retten, sofern möglich
  • Leere Bereiche der Festplatte werden übersprungen. Das sorgt dabei für eine deutlich schnellere Erstellung des Zielimages
  • Das Zielimage ist hinterher vollständig, keine Sektoren fehlen. Sofern ein Sektor unlesbar war, fehlen an dieser Stelle jedoch die Originaldaten

Datenrettung in letzter Sekunde eben, aber wenn, dann wenigstens richtig. Aufschlußreich ist übrigens auch ein Interview mit dem Entwickler.

Kurztipp: Linux Festplattenimage über SSH sichern

Tuesday, June 3. 2008

(Alles in einer Zeile:)

server# dd bs=65536 if=/dev/hda | ssh -o Compression=yes user@host "cat > image.img"

  1. liest aus der shell von "server"
  2. mit 64k Blöcken
  3. den Festplatteninhalt von /dev/hda aus
  4. meldet sich dann als user bei host an
  5. und schickt das image via ssh komprimiert über die Leitung
  6. und legt das Image im Homedir des Benutzers user als image.img ab.
Ja, ich steh auf ssh :-).

Defined tags for this entry: , , , ,

"top" Ausgabe übersichtlicher machen

Thursday, April 10. 2008

Manchmal lohnt es sich, die Kommandozeilenparameter für Programme näher zu erforschen.

top -i zeigt nur noch die aktiven Prozesse an, was deutlich übersichtlicher ist. Probierbefehl :-).

Defined tags for this entry: , , ,

Gnome 2.22 Linux Desktop

Wednesday, March 19. 2008

Einen netten Artikel über die Neuerungen und Verbesserungen in Gnome 2.22 gibt es nun auf heise open.

Defined tags for this entry: , ,

No route to host - aber nur für Postfix

Friday, February 8. 2008

Kürzlich überraschte mich mein interner Mailserver (Postfix) mit der Log-Meldung "No route to host". Alle E-Mails blieben in der Mailqueue und wurde nicht mehr zum Smarthost ausgeliefert, von wo aus sie dann an die Empfänger geleitet werden.

Die Lösung dafür lag darin, daß beim DSL-Zugangsprovider kürzlich alles auf Port 25 abgehende gesperrt wurde, damit die ganzen Spambots eben nicht mehr spammen. Somit war es nur für Verbindungen auf Port 25 unmöglich, irgendetwas da draussen noch zu erreichen.

Die Lösung dafür war einfach: Mein Postfix verschickt jetzt Mail auf Port 587 zum Smarthost. Dieser ist normalerweise nicht geblockt und alles funktioniert wieder.

Defined tags for this entry: , , , , , ,

Launchy Alternative für Linux?

Saturday, February 2. 2008

Ich hatte das Thema kürzlich noch mit einem Bekannten: Gibt's eigentlich unter Linux eine Alternative zu Launchy, dem schönen Schnellstarter und Allroundtalent?

Defined tags for this entry: , , ,

Linux Mint - der erste Eindruck

Saturday, February 2. 2008

Ich bin vor einiger Zeit auf Linux Mint gestoßen, eine Linux Distribution, die direkt auf Ubuntu basiert, aber speziell auf Desktops ausgerichtet ist und bereits viele in Ubuntu noch nicht enthaltene Plugins oder Erweiterungen enthält. Slogan von Linux Mint ist "from freedom came elegance" und der beschreibt die Ausrichtung der Distribution auch schon ganz treffend.


Continue reading "Linux Mint - der erste Eindruck"

Defined tags for this entry: , , , , , ,

So mag ich das

Wednesday, January 30. 2008

Beim Update eines Servers heute morgen:

Fetched 41.4MB in 3s (11.2MB/s)

So kann ein Tag beginnen :-).

Defined tags for this entry: , , ,

Gesammelte LVM Howtos

Wednesday, January 2. 2008

Defined tags for this entry: , , ,

Linux Mint - das bessere Desktop-Ubuntu?

Wednesday, January 2. 2008

Ubuntu hat ja kräftig das Feld von hinten aufgerollt, was Linux-Distributionen angeht. Es verbindet die Stabilität von Debian mit einer an der Praxis ausgerichteten Einfachheit und einer starken Community, in die auch Newbies schnell eintauchen können.

Linux Mint nimmt sich nun Ubuntu als Basis und verfeinert es mit allerhand Schnickschnack, der auf dem Desktop ganz ist. Ein Auge drauf werfen sollte nicht schaden, wenn man auf der Suche nach einem Dekstop-Linux ist.

Defined tags for this entry: , , ,

Automatischer Shutdown für Linux Server

Saturday, June 16. 2007

So ein Server zu hause ist praktisch. Er ermöglicht den Austausch von Dateien, automatische Backups, viel Plattenplatz an einem zentralen Ort und je Anforderungen der Benutzer auch weitere Dienste.

Allerdings hat ein solcher Server, gerade wenn er zu Hause steht, oftmals eine Einsatzdauer von maximal 4-8 Stunden am Tag. Aus Bequemlichkeit laufen die meisten Home Server dennoch 24 Stunden täglich durch. Im Leerlauf verbraten diese Rechner dann zwischen 30 und 300 Watt für nichts. Rechnet man diese Leistung auf einen Monat oder gar ein Jahr hoch stellt man fest, daß man für das Geld lieber etwas anderes getan hätte. Bei einem Leerlauf von 16 Stunden und 100 Watt Leistung kommt man auf etwa 100 Euro Stromkosten im Jahr - für nichts.

Deshalb habe ich ein kleines Script geschrieben, welches einen Linux Server automatisch herunterfährt, wenn keine anderen Rechner im Netz mehr online sind. Denn spätestens wenn kein Rechner mehr online ist, wird der Server nicht mehr benötigt und kann abgeschaltet werden.


Continue reading "Automatischer Shutdown für Linux Server"

Postfix / Mailman Links

Tuesday, August 1. 2006

Defined tags for this entry: , , , ,

Projekt Wohnzimmer-PC, Teil 3: Software

Saturday, May 20. 2006

Es hätte so schön sein können. Das Leben ist aber kein Ponyhof und deshalb ist nicht alles, was man sich so vorstellt auch in der Realität so schönchen. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Der Wohnzimmer PC existiert zwar noch, aber in Betrieb habe ich ihn schon länger nicht mehr.


Continue reading "Projekt Wohnzimmer-PC, Teil 3: Software"

Defined tags for this entry: , , , , ,

Kostenlose Virtualisierung überall

Wednesday, May 3. 2006

Vorbei die Zeit, an der man ein Dual-Boot brauchte, wenn man zusätzlich noch Linux oder BSD nutzen wollte. Mittlerweile gibt es etliche Virtualisierungslösungen, die kostenlos zu haben sind und auf allen möglichen Betriebssystemen laufen.

Die flexibelsten sind wohl der Microsoft Virtual Server 2005 R2 Enterprise Edition oder auch der VMware Server, sozusagen der Nachfolger des GSX-Server und damit die 5. Generation der Virtualisierungssoftware von VMware.

Testberichte gibts ja schon einige über die beiden Server. Das grobe Fazit daraus für mich war, daß der MS Server nicht ganz so userfriendly ist wie der VMware Server. Nun, es möge sich jeder selbst sein Bild machen.

Spannend wird es in der nächsten Prozessorgeneration, wenn Virtualisierungstechnologie bereits in die Prozessoren integriert wird. Dies wird vor allem einen Performancegewinn bedeuten.

Defined tags for this entry: , , , , , ,