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Linux Backup mit Duply, Duplicity und Rdiff-Backup auf (potentiell unsichere) Online Speicher (Teil 2)

Teil 2: Duply und Duplicity

Im ersten Teil habe ich ja bereits die Unterschiede zwischen Duply / Duplicity und Rdiff-Backup geschildert. In diesem Teil gehe ich also davon aus, dass man Duplicity verwendet, weil man vom Provider einen FTP Backup Space zur Verfügung gestellt bekommen hat oder Amazons S3 nutzt.

Installation

Unter Ubuntu 10.04 LTS / Lucid Lynx könnte es kaum einfacher sein. Die Pakete sind bereits im Repository vorhanden und können direkt mittels aptitude installiert werden.

aptitude install duply duplicity

Wer ältere Ubuntu Versionen oder andere Distributionen nutzt, kann Duply auch direkt von der Downloadsite nehmen und das Python Script unter /usr/bin legen und als ausführbar markieren (chmod +x /usr/bin/duply). Duplicity sollte in jedem halbwegs aktuellen Repository jedoch vorhanden sein.


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PureFTPd - ein schlanker FTP Server - virtual style

Wer bisher gerne einen kleinen, schlanken und sicheren FTP Server auf seinem Linux-Host einsetzte griff meist zu VSFTPd. Der ist zwar nett, ich fand aber PureFTPd kürzlich netter.

Überzeugt hat mich vor allem ein Feature: Datenbankanbindung.

Authentifiziert werden kann gegen MySQL, PostgreSQL oder auch LDAP. Wer gerne gegen ein anderes Backend authentifiziert, schreibt ein Plugin für die bereits implementierte Schnittstelle. Experimentell beherrscht PureFTPd auch eine TLS-Verschlüsselung.

Betreibt man nun einen Server, auf dem sowieso eine Datenbank für alle Nutzerdaten eines Postfix-Mailservers läuft, so kann man sich eine Menge Verwaltungsarbeit sparen indem man die FTP Logins gleich mit über diese Nutzerdatenbank abwickelt.

Die bessere Alternative zu einem FTP Transfer bleibt natürlich ein SFTP-Transfer, den auch mittlerweile alle gängigen FTP-Clients beherrschen. Aber leider kommt man je nach Anforderungen nicht immer um FTP herum.

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