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Open Source Digital Asset Management

DAM oder "Digital Asset Management" Software wird zum Verwalten von digitalen Gütern verwendet. Häufig sind das Bilder oder andere Medien. Es gibt im Open Source Bereich zwischenzeitlich einige brauchbare Produkte:

Darüber hinaus habe ich noch einige weitere gefunden, die obigen sahen mir aber am brauchbarsten aus.

Wozu man so etwas benötigt? Beispielsweise für die Verwaltung gekaufter Bilder von Bildagenturen. Diese werden ja nur unter bestimmten Bedingungen lizensiert und auch wenn man ein solches Bild nach einem Jahr noch mal irgendwo verwendet, muss man diese Lizenzbestimmungen natürlich beachten. Damit hier keine bösen Überraschungen drohen, sollte man die Lizenz immer gemeinsam mit dem Bild aufbewahren. Und genau so etwas kann ein DAM tun.

Ein anderes Beispiel: Ein Wiederverkäufer hatte von verschiedenen Herstellern Produktbilder bekommen und stellte diese seinen Kunden wiederum zur Verfügung. Das gefiel einem der Hersteller nicht und mahnte den Wiederverkäufer ab aufgrund der nicht erteilten Lizenz. Und wenn man einige tausend Bilder zu verwalten hat, dann kann das manuell recht mühsam sein und der Einsatz eines DAM sich sehr schnell amortisieren.

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Frank on :

Hi Marco,

interessanter Blogartikel. Ich bin gerade auf der Suche nach einer Digital Asset Management Software für unser Unternehmen. Ich frage mich, ob Open Source hier denn wirklich Vorteile hat. Erhöht das nicht total die Kosten, weil man viel mehr IT-Support braucht?
Ich neige momentan fast dazu mich für eine total gegenseitige Möglichkeit zu entscheiden, Software as a Service. Da hostet man das Ganze nicht mal selbst. Wir möchten ein solches Tool als Bilddatenbank und für Workflow Management nutzen. Habe mich letzte Woche für eine Testversion eines solchen DAM Anbieters angemeldet (siehe http://bynder.de). Gefällt mir ganz gut.//Was hältst du davon? Dies scheint mir eine recht günstige und sehr einfache Lösung zu sein. Was für Vorteile hat es denn, wenn eine Digital Asset Management Software Open Source ist?

Gr. Frank F.

Marco Gabriel on :

Ich kenne Bynder nicht, kann dazu also nichts sagen.

Zum Thema SaaS: Das kann durchaus sinnvoll sein, weil man sich selbst nicht mehr um den eigentlichen Betrieb kümmern muss und dies eben Unternehmen überlässt, die darin viel Erfahrung haben. Vor allem lohnt SaaS, weil Betrieb und Updates in der Regel keine Kosten verursachen im Gegensatz zu selbst betriebenen Lösungen.

Open Source hat einen Vorteil, der oft unterschätzt wird: Man ist damit nicht an einen Hersteller gebunden. Stell dir vor, du möchtest irgendwann von einer Software auf eine andere wechseln. Bei Open Source Software hast du alle Möglichkeiten, deine Daten dort herauszubekommen und diese in ein neues System zu überführen. Bei einem Anbieter von Closed Source Software bist du auf das Entgegenkommen des Anbieters angewiesen. Für beide Umstellungen musst du möglicherweise Kosten einrechnen, bei Open Source vermeidest du jedoch den sogenannten Lock-In-Effekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Lock-in-Effekt).

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